TOUR DE MONT BLANC 2004 Ministranten unterwegs mit Zelt und Rucksack
Die Wanderung um den Mont Blanc gehört zu einer der schönsten und anspruchsvollsten Bergwanderungen im Alpenraum. In der Regel wandern wir die Tour in zwei Etappen - mit Zelt !! . Von der ersten im Jahre 2003 berichtet diese Seite Den zweiten Teil dieser TMB erwanderten wir im Jahre 2004. Hier wieder ein kleiner Bericht :

Die TeilnehmerInnen des Jahres 2003 hatten sich fast alle wieder für die zweite Runde angemeldet. Dazu kamen die "Neuen" : Katharina und ihr Bruder Georg aus Berghausen und Jan-Philipp aus Wöschbach. Aus den Erfahrungen des Jahres 2003 luden wir alle erst einmal zu einer Wanderung im Pfälzer Wald ein. Fast sieben Stunden schleppte jeder seinen Rucksack mit dem "Originalgewicht" von ca 12 - 15 Kilo. Die Wanderung zur MADENBURG, zum REHBERG und dann im Gewitterregen hinunter nach WALDHAMBACH zeigte : Alle waren so fit, daß wir die zweite Runde wagen konnten.

Sie begann an der Talstation der Gondel-und Sesselbahn zum Col de Balme in Le TOUR. Mit dem CHAMONIX-BUS fuhren wir an den Bahnhof von CHAMONIX und von dort aus mit dem Bus durch den Mont Blanc Tunnel nach Courmayer
Von dort ging es mit dem Bus in hintere Val Ferret zu Endstation "Arp Nueva," wo wir am Fuße der Grandes Jorasses unsere erste Zeltnacht verbrachten.




 Am folgenden Tag war unser Ziel das Col Ferret (das "Petit Col Feret" ist etwas nördlicher und schwieriger zu überschreiten). Das Wetter war nicht so toll. Wolken verdeckten die Sicht auf die Viertausender. Aber nach unten blickten wir zurück auf den Gletscher. Immer weiter ging es hoch - in die Wolken. Am Col Ferret war die Sicht gleich Null, der Wind und die Kälte aber auf Hundert. Ohne große Pause ging´s schnell runter ins Schweizer "Val Ferret". Dort begann es zu regnen - Nein ! Zu schütten !! - bis wir mit dem Bus auf dem Campingplatz in Champex eintrafen. Im strömenden Regen bauten wir unsere Zelte auf. Gott sei Dank gibt es dort ein überdachte Hütte, in der man kochen und sich aufhalten kann. So war der verregnete Abend bei einem kleinen Bier (erst ab 16 !) doch noch erträglich gemütlich. Am folgenden Morgen lud uns ein wolkenloser Himmel zur nächsten Etappe ein.

  

Diese führte nun nicht wie bei den früheren Wanderungen über das Fenetre d´Arpette. Der sehr steile Auf- und Abstieg ist besonders schwierig und mühsam. Vor allem war an einem höher gelegenen Zeltplatz das Wasser versiegt. Von dort waren wir bei früheren Wanderung zum nahen Fenetre schnell aufgestiegen und konnten so den mühsamen Abstieg (über 1000 Höhenmeter) leichter bewältigen.
So führte uns in diesem Jahr eine Variante von Champex d´en Bas leicht beginnend aber dann in einem langen, steilen Aufstieg zur Alp Bovine hinüber zum  Col de la Forclaz und an der interessanten "Bisse" hinein ins Tal von Les Petudes (Linkes Bild,oben). Am nächsten Morgen stiegen wir auf zur Refuge Albert 1-er um nach einer kleinen Rast unseren Weg zum Col de Balme fortzusetzen.(Bilder Mitte und rechts,oben).

Das Col de Balme ist Endpunkt der zweiten TMB-Etappe. (Bild unten) Von dort brachte uns der Sessellift hinunter nach  Le Tour , wo wir drei Tage zuvor aufgebrochen waren. Am Sonntag war dann erst mal "Ausruhen" und Gottedienst angesagt. Die weiteren geplanten Wanderungen vom Campingplatz in Servoz aus, fielen leider mehr oder weniger ins Wasser. Am Tag der Heimfahrt schien wieder die Sonne. Der Chef des Campingplatzes verabschiedete unsere 10-köpfige Mannschaft mit einer Einladung zu einem Kaffee oder einer Cola. Jetzt schon freuen wir uns, wenn wir auch in späteren Jahren dort wieder Gast sein dürfen.


Was nimmt man eingentlich auf so eine Tour mit ?   Hier mal Klicken und die Ausrüstungs- und die Verpflegungslisten im PDF-Format herunterladen.